Vielfach wird davon ausgegangen, dass Darlehensgewährungen innerhalb der Familie nicht mit steuerlicher Wirkung möglich sind.

Diese Annahme ist falsch, wenn auf beiden Seiten volljährige wirtschaftlich unabhängige Personen handeln.

Der Darlehensgeber muss in diesem Fall maximal die Abgeltungsteuer zahlen, u. U. sogar nur den geringeren individuellen Steuersatz laut Tabelle.

Der Darlehensnehmer kann aber je nachdem wie das Darlehensverhältnis ausgestaltet ist die Zinsen bei seiner Einkunftsart wie Vermietung und Verpachtung oder in seinem Betrieb steuermindern abziehen.

Wegen innerhalb der Familie Veräußerungen vorgenommen, gibt es weitere Gestaltungsbereiche.

Im Extremfall zahlt der Darlehensgeber keine Steuern und der Darlehensnehmer hat einen Steuerspareffekt bis 42% / 45% der aufgewanden Zinsen.

Besondere Gestaltung sind zwischen Eltern in Kindern denkbar. Die Bonität des Darlehensnehmers sollte aber passen.

Ein Weg eine echte Steuerersparnis zu erzielen und nicht nur eine Steuerstunden, wenn die richtigen formalen Voraussetzungen geschaffen werden.