Weshalb ein professionelles Rechnungswesen (Buchhaltungssystem)?

Ein verantwortlicher Unternehmer interessiert sich für "seine Zahlen" und für deren Optimierung. 

Dies setzt voraus, das Rechnungswesen (Buchhaltung) auf die unternehmerische Belange zuzuschneiden, als zentralen Bestandteil der Unternehmenssteuerung zu betrachten und einschl. voraussichtlicher Jahresabschlussvorgänge eine kurzfristige Erfolgsrechnung abzubilden.

Die vier Hauptbereiche sind:

  • Planrechnung (mit Budgetierung, Liquiditätplanung, Analyse von Abweichungen)
  • Finanzbuchhaltung (Erfassung der laufenden Geschäftsvorfälle einschl. Personalwesen)
  • Kosten- und Leistungsrechnung (wo sind welche Kosten für welche Leistung angefallen)
  • Statistik (ergänzende Erfassungsgrößen wie Fahrtkilometer, Betriebsstunden, Flächen, Umsatz je Kunde, Risikogrößen, usw.)

Zum Bereich des Rechnungswesens gehört auch die Lohnbuchhaltung (Personalabrechnung) mit den Kategorien Lohnsteuer, Sozialversicherung und Arbeitsrecht und allen dazugehörigen elektronischen Meldepflichten (ELENA, Berufsgenossenschaft, Finanzamt, Bundesamt für Steuern, Einzugsstellen der Krankenkassen, Knappschaft)

 

GESETZLICHE GRÜNDE (auszugsweise)

  • Steuerrechtliche Aufzeichungspflicht für Einnahme-Überschuss-Rechner 
  • Handelsrechtliche Buchführungspflicht für Kaufleute
  • Steuerrechtliche Buchführungspflicht für Steuerpflichtige mit einem Jahresgewinn von mehr als
    60.000 Euro oder Jahresumsatz von 600.000 Euro, soweit nicht schon eine handelsrechtliche Buchführungspflicht besteht
  • Offenlegungsvorschriften für beschränkt haftende Gesellschaften (AG, GmbH, GmbH & Co. KG etc.)
  • Erfüllung insolvenzrechtlicher und gesellschaftsrechtlicher Verpflichtungen
  • usw.

STEUERLICHE GRÜNDE (auszugsweise)

  • Allgemeine Aufzeichnungspflicht aller Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben für Einnahme-Überschuss-Rechner (Freiberufler insbesondere Heilberufler und Kleingewerbetreibende)
  • Aufzeichngsvorschriften
    • umsatzsteuerliche Entgelte
      • nach Steuersätzen
      • nach Besonderheiten für Mitgliedsstaaten der EU
      • mit Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer zwischen EU-Mitgliedsunternehmen zweier EU-Staaten
      • nach Besonderheiten für Drittländer
      • nach Steuerschuldnerschaft
      • usw.
         
    • besondere Betriebsausgaben wie
      • Geschenke
      • Bewirtungskosten
      • Mehraufwendungen für Verpflichtung
      • steuerliche nicht abzugsfähige Betriebsausgaben
      • private Kfz-Nutzung
      • Sammelkonto geringwertige Wirtschaftsgüter von 150 Euro bis 410 Euro)
      • Sammelabschreibung geringwertige Wirtschaftsgüter > 150 bis 1.000 Euro (optional ab 2010 > 410 Euro Erfassung und Einzelabschreibung möglich)
      • Spenden
      • besondere Zinsverbuchung für Investitionskredite zur Ermittlung abziehbarer Schuldzinsen (ansonstige möglicherweise anteilig private nichtabzugsfähige Zinsen)
      • besondere Zuordnungen für Hinzurechnungen und Kürzungen bei der Gewerbesteuer 
      • usw.
         
  • Steuerliche Basis für die Hochrechnung und endgültige Ermittlung der Einkommen-, Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerbelastung mit Überlegungen zu steuerlichen Sonderabschreiben (Investitionsabzugsbetrag)

UNTERNEHMERISCHE GRÜNDE (auszugsweise)

  • Bestimmung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage
    • Wie hoch ist mein Vermögen / Kapital?
    • Welchen Jahresertrag hat das Unternehmen erwirtschaftet?
    • Kann das Unternehmen seinen finanziellen Verpflichtungen termingerecht nachkommen?
       
  • Analysebasis für folgende Fragestellungen
    • Wie setzen sich die Kundenforderungen zusammen und wann sind diese fällig?
    • Stimmt die Höhe des Waren- / Materialeinsatzes oder / und der Personalaufwendungen zum Umsatz unter Beachtung branchenspezifischer Erfahrungswerte
    • Wo sind welche Kosten angefallen? Welche Kostenstellen? Für welche Kostenträger?
    • Wie sieht der Vergleich der IST-Zahlen zu den PLAN-Zahlen aus?
    • Sind alle Werte vollständig aufgenommen und wie hoch ist der wahre Wert der einzelnen Vermögenspositionen?
    • Wurden die statischen oder besser die dynamischen Finanzierungsregeln eingehalten?
    • usw. 
       
  • Betriebswirtschaftliche Erfolgs- und Kennzahlenanalysen (vgl. BWL-Beratung) setzen voraus:
    • unterjährige Erfassung erfolgsrelevanter Positionen wie z. B.
      • Korrekte abschlussorientierte Einordnungen der steuerlichen Wirtschaftsgüter nach
        • Sachanlagen
        • Finanzanlagen
        • Immaterielle Wirtschaftsgüter
        • Vorräte
        • Unfertige Erzeugnisse / Leistungen
        • Forderungen / sonstige Vermögensgegenstände
        • Liquide Mittel
        • Rechnungsabgrenzungsposten
        • Kapitalveränderungen
        • Rücklagen
        • Rückstellungen
        • Verbindlichkeiten
        • Bilanzvermerke / Eventualverbindlichkeiten etc.
           
      • sofortige Auslegung und  Umsetzung relevanter Verträge in Buchungen (eines der Hauptproblembereiche unternehmerischer Risikoquellen)
      • Abschreibungsverbuchungen
      • Einbeziehung einmaliger Aufwandspositionen in die monatliche Erfolgsermittlung wie
        • Weihnachtsgelder
        • Berufsgenossenschaftsbeiträge
        • Anpassung Pensionszusagen
        • Veränderungen Rückdeckungsversicherungswerte
        • Jahresabschluss- und Prüfungskosten
        • Ertragsteuern wie Körperschaftsteuer / Gewerbesteuer
      • Vollständigkeits- und Schlüssigkeitsprüfungen

         
    • Laufende Überwachung durch einen betriebswirtschaftlichen Steuerfachmann
    • Offene Kommunikation zwischen Mandanten und Berater auf Augenhöhe  - GEMEINSAM EINS)
       
  • Bestimmung der Entwicklung des Unternehmenswertes

 

Ihr Nutzen:

  • Zeitnahe und zuverlässige, rechtsformspezifische Erfassung Ihrer Geschäftsvorfälle mit hohem Aussagegehalt
  • Analyse der laufenden Geschäftstätigkeit (Ertrag- und Kostenoptimierung sowie Rentabilität)
  • Information der Unternehmensführung mit Handlungsempfehlungen
  • Korrekte und übersichtliche Personalabrechnungen für Ihre Mitarbeiter und Senkung Ihrer Personalkosten durch Optimierungen im steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Bereich 
  • Wir sagen Ihnen was Ihre Personalentscheidungen tatsächlich kosten

 

Unsere Leistungen:

  • Vollservice mit Kontierung, Eingabe, Auswertung und Kontrolle mit schneller, hausinterner EDV-Lösung
  • Unterstützung bei der Organisation und Einrichtung Ihrer Buchhaltung
  • Aussagekräftige Auswertungen, die permanent fachmännisch überwacht werden (externes Controlling)
  • Konzeption und Realisierung von Kostenrechnungssystemen
  • Personalabrechnungen (Lohn und Gehalt) einschließlich Beratung in Lohnsteuer- und Sozialversicherungsfragen
    und Mitwirkung bei Sozialversicherungs– u. Lohnsteuerprüfungen

 

Übersicht unserer Leistungen  >>>

 

Kanzlei Mainstockheim
Eduard Bardorf Steuerberatung
An der Ziegelhütte 12 a
97320 Mainstockheim
Tel. 09321 / 1363-0

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