Erkrankungen
 
Wenn Sie erkrankt sind, wünschen wir Ihnen bzw. Ihren Angehörigen Gottes Segen für eine baldige und vollständige Genesung.
 
Dazu ein Vers aus der Bibel

Meine Seele wünscht sich dein Heil. Ich hoffe auf dein Wort (Psalm 119,81).
Hier erforscht ein Mensch sein innerstes Wünschen, er prüft seine eigene Seele. Er merkt: mein größter Wunsch ist es, mit Gott zusammen zu sein. Gott kann uns Heilung schenken!

 
Leider hinterlässt eine Erkrankung fast immer Spuren im Geldbeutel. Wir zeigen Ihnen anhand der nachfolgenden Auflistung worauf Sie achten sollten, um den finanziellen Aspekt der Erkrankung zu optimieren.
 
Krankheitskosten stellen steuerlich sogenannte "außergewöhnliche Belastungen" dar, die deshalb außergewöhnlich sind, weil sie beim normalen "gesunden" Steuerbürger nicht anfallen.
 
Jedoch wirken sich nur die Kosten der Erkrankung aus, die je nach persönlichem Status (ledig, verheiratet und steuerliche Kinderfreibeträge) und der Höhe des steuerlichen Gesamtbetrags der Einkünfte einen gewissen Schwellenwert überschreiten. Bis zu diesem Schwellenwert ist der Aufwand als "zumutbare Eigenbelastung" nicht abziehbar. Der übersteigende Betrag wirkt sich in voller Höhe aus.
 
Sie können mit planvollem Vorgehen einiges optimieren:
  • Sie wissen mit uns, ob sich vor Abzug der außergewöhnliche Belastungen eine Jahressteuerbelastung errechnet
  • Sie erfahren von uns, ob es für Sie vorteilhafter ist, die Zahlung im akuellen Kalenderjahr zu leisten oder ins Folgejahr zu verschieben, um eine bestmögliche Abzugswirkung zu erreichen.
  • Sie kennen rechtzeitig die voraussichtliche Höhe der zumutbaren Belastung.
  • Mit Geschick optimieren Sie mit uns den Schwellenwert für überschreitenden Aufwendungen für das Jahr, das unter Beachtung der vorstehenden Überlegungen die höchste Abzugsfähigkeit ermöglicht. 
  • Wird dieser von uns berechnete Schwellenwert überschritten und rechnet sich der steuerliche Abzug, gestalten Sie die planbaren Krankheitskosten wie zum Beispiel
     

 

 

als Aufwand für das gewünschte Kalenderjahr.
Die gezielte Häufung der notwendigen Krankheitsaufwendungen kann auch zu einem höheren Zuschuss der Krankenkasse bzw. nur zu einem einmaligen Selbstkostenanteil bei der privaten Krankenversicherung - je nach Tarifgestaltung - führen.
 
Einkommensschwache Kranke können bei ihrer gesetzlichen Krankenversicherung eine Befreiung von den Rezeptgebühren, Praxisgebühren und des Krankenhauseigenanteils (max. 28 Tage a 10 €) beantragen.
 
Selbstverständlich mindern Zuschüsse der Krankenversicherung oder von Dritten den von Ihnen absetzungsfähigen Betrag (Nettoeigenbelastung). Obwohl es grundsätzlich auf das Zahlungsjahr bei den Aufwendungen ankommt, wird diese jahresbezogene Zuordnung bei dem Erstattungsanspruch durchbrochen und unabhängig vom Jahr der Erstattungszahlung, vom Aufwand der Jahres der Verausgabung, abgezogen.
 
Da Sie zu Beginn eines Kalenderjahres nicht die Krankheitskosten abschätzen können, ist es empfehlenswert grundsätzlich alle Kosten erst einmal sorgfältig zu sammeln bzw. nachweisbar aufzuzeichnen.
 
Hierunter fallen neben den vorstehenden Positionen besonders folgende Aufwendungen:
 
  • Fahrtkosten zu Ärzten und zwingenden Krankenbesuchen zu nahen Angehörigen
  • Praxisgebühren und Selbstkostenanteile für Medikamente und Behandlungen
    (Apotheken stellen auf Wunsch eine Art Jahresbescheinigung aus)
Die steuerliche Wirkung lässt sich u. U. durch einen steuer- und sozialversicherungsfreien Arbeitgeberzuschuss optimieren. Für behinderte Kranke können Besonderheiten gelten.
 

Mit unserer Hilfe genesen Sie nach Ihrer Erkrankung auch wieder in finanzieller Hinsicht.

Kanzlei Mainstockheim
Eduard Bardorf Steuerberatung
An der Ziegelhütte 12 a
97320 Mainstockheim
Tel. 09321 / 1363-0

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