Ein Steuerpflichtiger hatte einer Person im Ausland Entgelte gezahlt. Das Finanzamt lehnte im Rahmen der Betriebsprüfung die Anerkennung ab und wertete die Zahlungen als außerbetrieblich veranlasst.

Durch eine zeitaufwendige Recherche zu den beruflichen Erfahrungen des Beraters konnte über ein Mindmapping die berufliche Qualifikation klar nachgewiesen und die von der Betriebsprüfung behauptete private Veranlassung für die Vergütungszahlung zurückgewiesen werden.

In der Betriebsprüfungsschlussbesprechung war der Betriebsprüfer und sein Sachgebietsleiter von der akribischen und strukturierten Darstellung meiner mit Unterstützung des Betriebsinhabers erstellten  Ausarbeitung mehr als überrascht.  Das Finanzamt wollte entgegenkommend maximal  5 % bis 10 % der tatsächlichen Aufwendungen anerkennen.

Als letzten taktischen "Joker" setzte die Finanzverwaltung die Steuerabzugsregelung für Auslandseinkünfte ein, um einen Kompromiss zu erzwingen. Dies wurde von mir nach einem kurzen Check der Vorschrift als nicht einschlägig abgelehnt.

Nach einer endgültigen finanzamtsinternen Abstimmung wurde der Betriebsausgabenabzug uneingeschränkt anerkannt.

Hierdurch konnten durch den Einsatz der Kanzlei bei einem Aufwand von ca. 2.500 € für diesen Betriebsprüfungspunkt  insgesamt Steuernachzahlungen in der Größenordnung von ca. 70.000 € plus drohende Nachzahlungszinsen von 6% jährlich zurückgewiesen werden. Die Investition in unsere solide Beratung und unseren Kampfgeist hat sich wieder einmal mehr als gelohnt.

Kanzlei Mainstockheim
Eduard Bardorf Steuerberatung
An der Ziegelhütte 12 a
97320 Mainstockheim
Tel. 09321 / 1363-0

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